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LITURGIE EWIGKEITSSONNTAG

* PRÄLUDIUM

* TOTENGEDENKEN

  Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.

  Woher kommt mir Hilfe?

  Meine Hilfe kommt von Gott,

  der Himmel und Erde gemacht hat.

Ein herzliches Willkommen Ihnen allen zu diesem Gottesdienst am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem Ewigkeitssonntag, an dem wir uns gemeinsam daran erinnern lassen, dass das Ziel, auf das wir als ChristInnen zuleben, nicht der Tod, sondern die Ewigkeit Gottes ist, in die hinein wir auch im zurückliegenden Kirchenjahr Mitglieder unserer Gemeinde verabschiedet haben, derer wir heute in besonderer Weise gedenken.

Es wäre schön, wenn es uns gelingen würde, in diesem von vielen Gefühlen, Erinnerungen und Empfindungen begleiteten Gottesdienst Verbundenheit miteinander zu spüren, zu der uns Gottes tröstendes und heilsames Wort führen will. Gebe uns Gott dazu seinen Geist.

In dem heute zu Ende gehenden Kirchenjahr sind xy Mitglieder unserer Gemeinde gestorben. Wir haben von ihnen Abschied genommen und sie Gott anvertraut.

Dennoch spüren wir in uns den Schmerz der Trauer. Es ist schwer, einen lieben Menschen hergeben zu müssen, selbst dann, wenn der Tod für ihn Erlösung und Befreiung zugleich gewesen sein mag.

Während ich die Namen verlese, werden ein Konfirmand und eine Konfirmandin für die Verstorbenen jeweils eine Kerze anzünden, die zum Zeichen der Verbundenheit und des Gedenkens während des ganzen Gottesdienstes brennen wird.

Es folgt die Verlesung der Namen.

Herr Jesus Christus,

du bist das Licht der Welt.

Lass uns erfahren, dass, wer an dich glaubt, nicht in der Finsternis gefangen bleibt, sondern das Licht des Lebens haben wird.

Lass dies vor allem diejenigen unter uns erfahren, die in der Vergangenheit schmerzlich erleben mussten, wie tief in die Dunkelheit der Tod uns Menschen führen kann.

Lass es auch diejenigen erfahren, deren Leben wir deiner liebevollen Begleitung und Nähe anvertraut haben und deren Namen wir dir jetzt nennen:

Deiner unendlichen Liebe befehlen wir sie an

und auch uns selbst.

In deiner Liebe bleiben wir miteinander verbunden auf ewig.

Amen

* EINGANGSLIED EG 450, 1+2

* VOTUM – GRUSS

* PSALM EG 710 gemeinsam

* GLORIA I

* BUSSGEBET

Herr, heiliger, ewiger Gott.

Wir gedenken heute der Menschen,

die du aus unserer Mitte gerufen hast.

Wir denken auch daran,

dass wir selbst einmal sterben werden.

In dieser Stunde bitten wir dich:

Tröste uns in aller Trauer,

ermutige uns in aller Angst.

Wir danken dir für das,

was du uns mit dem Leben der Verstorbenen

geschenkt hast.

Und bitten dich,

lass auch uns so leben,

dass andere für unser Dasein dankbar sind.

Wir rufen zu dir:

Erbarme dich unser!

* KYRIE

* GNADENSPRUCH

So spricht zu uns der unser erbarmende Gott:

Denke daran: Du bist mein.

Nichts kann dich mir rauben.

Und ich lass dich nicht allein.

Daran darfst du glauben.

Ehre sei Gott in der Höhe!

* GLORIA II

* LIED EG 570, 4

* TAGESGEBET

Wie sich ein Hirte um seine Schafe kümmert,

so, Gott,

sorgst du für uns.

Gefallene richtest du wieder auf.

Schwache trägst du.

Verlorenen gehst du nach.

Und Verirrte führst du zurück auf den richtigen Weg.

Du behütest uns Tag und N acht

und begleitest uns auf allen unseren Wegen

mit Umsicht und Verlässlichkeit,

mit Ruhe und Geduld,

mit Freundlichkeit und Liebe.

Denn jedes Menschenleben ist dir unendlich viel wert.

Dank sei dir, Gott, dafür

heute und an jedem neuen Tag

* AMEN

* LESUNG Offenbarung Kapitel 21

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Die Gestalt des alten Himmels und der alten Erde war nicht mehr da, auch das Meer nicht. Vom Thron her ertönte eine laute Stimme. Sie sagte: » Hier wohnt Gott gemeinsam mit den Menschen. Wenn Gott bei ihnen wohnt, sind sie endgültig sein Volk, und er ist als ihr Gott für immer bei ihnen. Alle Tränen wird er von ihren Augen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, und keine dumpfe Trauer, keine Verzweiflungsschreie und keinen peinigenden Schmerz. Denn alles, was zum Vorläufigen gehört hat, das ist jetzt vorbei. «

Gott, dein Wort ist unseres Fußes Leuchte

und ein Licht auf unserem Wege. Halleluja!

* HALLELUJA

* CREDO

* (Opfer/Kollekte ansagen)

* HAUPTLIED  EG Bayern BT 622  nach der Melodie: Christus, der ist mein Leben

* PREDIGT

* PREDIGTLIED   EG 147

* FÜRBITTENGEBET    

Pfr.: Gott, dich rufen wir an:

Ä1: Um deinen Frieden,

damit wir Frieden finden für unser Leben

und Frieden schaffen unter den Menschen.

Um deine Barmherzigkeit,

dass auch wir miteinander Erbarmen haben.

Um dein Reich,

dass das Elend aufhört

und das Leben Erfüllung findet.

Wir rufen zu dir:

Herr, erbarme dich.

Ä2: Für alle, die wir verloren haben.

dass sie Ruhe finden bei dir.

Und für die, die um sie trauern,

dass sie Trost finden durch dich.

Wir rufen zu dir:

Herr, erbarme dich.

Ä1: Für alle Menschen mit ihrer Sehnsucht nach Leben.

Für die Hungernden und die Gefangenen.

Für die Kranken und die Sterbenden.

Für die Flüchtlinge und die Gefolterten.

Für die Hoffenden und für die Verzweifelten.

Dass ihre Hoffnungen nicht enttäuscht

und ihr Schreien erhört wird.

Wir rufen zu dir:

Herr, erbarme dich.

Ä2: Sei uns stets nahe, im Leben und im Sterben

und stärke unseren oft so schwachen Glauben.

Und vor allem:

Lass dein Adventslicht

unsere Tage bescheinen,

vor allem die dunklen,

und sende uns Licht von deinem Licht,

wo wir uns in der Dunkelheit verloren haben.

Wir rufen zu dir:

Herr, erbarme dich.

Pfr.: In der Stille nennen wir dir die Namen unserer Lieben, derer wir heute besonders gedenken:

* VATERUNSER

* SCHLUSSLIED  EG 450,  4+5

* ABKÜNDIGUNGEN

* SEGEN

* POSTLUDIUM


BT 622 Ich möchte Glauben haben

  1. Ich möchte Glauben haben,
    der über Zweifel siegt,
    der Antwort weiß auf Fragen
    und Halt im Leben gibt.
  2. Ich möchte Hoffnung haben
    für mich und meine Welt,
    die auch in dunklen Tagen
    die Zukunft offenhält.
  3. Ich möchte Liebe haben,
    die mir die Freiheit gibt,
    zum andern ja zu sagen,
    die vorbehaltlos liebt.
  4. Herr, du kannst alles geben:
    dass Glauben in mir reift,
    dass Hoffnung wächst zum Leben
    und Liebe mich ergreift.
    Text und Melodie: Eberhard Borrmann 1977
    Andere Melodie: Christus, der ist mein Leben (Nr. 516)
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