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Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Im Laufe meiner fast 40-jährigen Tätigkeit als Pfarrer sind aufgrund von persönlichen Begegnungen, Gesprächen und Erfahrungen in der Seelsorge und natürlich im Zusammenhang mit Gottesdiensten viele Texte in Form von Predigten, Meditationen, Gebeten, Essays und Liedern entstanden, Gedanken und Überlegungen, Botschaften des Trostes und der Hoffnung, die zu einem großen Teil zeitlos sind, weil sie auf dem Hintergrund von allgemein Menschlichem, allgemeine existenzielle Erfahrungen Betreffendem von mir zu Papier gebracht worden sind.

Das Ziel meiner Homepage ist es, diesen Texten und Empfindungen einen Ort zu geben, der für Sie zugänglich und aufsuchbar ist, wenn Sie Anregungen für eigenes Weiterdenken oder Zuspruch, Trost, Verständnis oder eben HOFFNUNGSZEICHEN für sich oder für andere entdecken wollen.

Die Fotographien zu jedem Beitrag stammen bis auf wenige, besonders gekennzeichnete von mir. Was die Texte anbelangt, möchte ich all denjenigen ganz herzlich danken, deren Anregungen meine Gedanken und Formulierungen in irgendeiner Weise inspiriert haben.

Georg Metzger

Schau diese Pflanze an! Irgendetwas hatte irgendwann einmal ihren „normalen“ Wuchs nach oben behindert. Und doch fand sie wieder zurück zu sich selbst. Und erblühte. Aber der Knick wird immer ein Teil von ihr bleiben.

Wie oft geht es in unserem Leben eben nicht „direkt nach oben“!

Gibt es Erfahrungen, die sich wie eine schwere Last auf uns legen, die uns vom Wunsch-Weg unseres Lebens abdrängen und uns den Blick in die Zukunft rauben.

Wie oft erleben wir in solchen Momenten, dass wir nicht wissen, wie es weitergehen soll, wie es weitergehen wird mit uns und bei uns!

Auch Auch wenn alles einmal aufhört – Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

1. Korinther 13,13

Es tut gut, sich immer wieder und gerade auch dann daran erinnern lassen zu dürfen:

Auch wenn er uns manchmal schwer wird: unser Glaube, unser Vertrauen in Gott, wenn wir ihn nur wollen, ist Grenzen-los, weil Gott Grenzen-los ist.

Glaube ist das, was uns Grenzen-los mit Gott verbindet.

Und da gilt dann eben auch:

Die auf Gott harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Jesaja 40,31

Aus diesem Glauben erwächst uns die Hoffnung, die Kraft, mit der Gott uns in die Zukunft blicken lässt, – eine feste Zuversicht, wie Paul Gerhardt sie einmal eindrücklich formuliert hat:

Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.

EG 361 „Befiehl du deine Wege“

Und es bleibt die Liebe. Die Liebe, die Gott uns schenkt, mit der Gott uns anblickt und mit der Gott uns begleitet, die Liebe zu uns, die Grenzen-los ist wie Gott selbst.

Weshalb sie „die größte unter ihnen“ ist?

Weil die Liebe das ist, worin wir Gott gleichen dürfen. Liebend bilden wir ab, wie Gott der gesamten Schöpfung begegnet. Deshalb die Forderung Jesu:

Liebe deinen Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzer Kraft. Und liebe deine Nächsten – was letztlich die gesamte Schöpfung Gottes mit einschließt! – wie dich selbst.

Markus 12,30ff

Dies alles ist der Grund, weshalb wir selbst sogar allen Hoffnungslosigkeiten unseres Lebens und unserer Welt zum Trotz und mit all den Knicken und Schatten in unserem Leben – vielleicht sogar manchmal Dank ihrer! – zur Blüte kommen und damit bezeugen:

Und deshalb werden wir trotz allem hoffen;
und deshalb kämpfen wir mit ganzem Herzen;
und deshalb sehen wir voller Vertrauen
auf das was kommt für uns und unsre Welt.
Und deshalb werden wir trotz allem hoffen;
und deshalb kämpfen wir mit ganzem Herzen;
und deshalb sehen wir voller Vertrauen
auf das, was kommt.

Refrain des Liedes „Tenemos esperanza“ von Federico J. Pagura
in einer Übersetzung von mir

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