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Ohne Glaube läuft nichts! – Lukas 5, 17-25

Szenische Predigt (Die Texte wurden verfasst von Konfis Stadtkirchengemeinde Emmendingen, von Pfr. G. Metzger überarbeitet und von den Konfis dann in ihrem „Prüfungsgottesdienst“ selbst vorgetragen.)

Anzeige des Hausbesitzers

Josef:       Guten Tag, kann ich hier eine Anzeige machen?

Polizist:    Selbstverständlich! Beruhige dich aber erst

                  einmal. Wie heißt du denn und wo wohnst du?

J.:              Mein Name ist Josef und ich wohne hier in

                  Kapernaum in der Töpfergasse, das dritte Haus

                  rechts hinter der Werkstatt von Jonas, dem

                  Töpfer.

P.:             Und was willst du anzeigen?

J.:              Diese Verrückten haben mir das ganze Dach

                  kaputt gemacht! Weißt du, gestern war doch Jesus

                  von Nazaret in meinem Haus. Eine riesige

                  Menschenmenge war da versammelt. Da passte

                  niemand mehr herein. Und da sind diese vier

                  Männer doch tatsächlich über das Dach

                  eingestiegen, um einen Gelähmten zu Jesus zu

                  bringen. Als ob das nicht Zeit gehabt hätte, bis

                  Jesus wieder weggegangen wäre.

P.:             Und, ist ein großer Sachschaden entstanden?

J.:              Was denkst du denn, weshalb ich hier bin? Das

                  ganze Dach ist ruiniert. Die Balken haben sie

                  auseinandergerissen und das Deckmaterial

                  einfach hinuntergeschmissen. Ein Wunder, dass

                  niemandem etwas dabei passiert ist. Und jetzt

                  will ich, dass du die Verantwortlichen zur Rechenschaft

                  ziehst. So etwas darf man doch nicht

                  durchlassen! Komm, schau es dir einmal an.

                  Eine Unverschämtheit.

P.:             Immer mit der Ruhe! Ich komme ja schon.

Die Reaktionen unbeteiligte Zuschauer

J:                   Was ist denn da los?

A:                   Muss wohl was passiert sein.

S:                   Ja, da ist das Haus eingestürzt.

D:                  Er hat Recht. Die Balken vom Dach sind weg.

A:                   Was da wohl passiert ist?!

S:                   Da ist einer von den Jüngern dieses Jesus. Seht ihr ihn?

J:                   Wo denn?

S:                   Da vorne. Dort bei dem Mann mit der Mütze.

J:                   Ach ja. Glaubt ihr, das hat was mit Jesus zu tun?

D:                  Natürlich! Wenn die Jünger von ihm hier sind,

                      dann ist der auch nicht weit.

A:                   Also, als ich da vorhin vorbeigelaufen bin, da

                      hab ich gehört, dass Jesus wieder einen heilen

                      soll.

D:                  Wirklich?

J:                   Ach, (zeigt auf Al) der spinnt doch! Jesus

                      kann eh nichts. Dasist doch alles nur Gelaber.

D:                  Ich glaub, du hast Recht. Kommt, wir gehen

                      weiter!

S:                   Ich nicht. Ich will da mal hingehen und

                      sehen, ob das wirklich stimmt. Wär doch ein

                      Ding, oder?!

A:                   Ich auch. Außerdem, das soll Jesus ja nicht

                      zum ersten Mal gemacht haben.

J:                   Ihr seid echt blöd. Komm, D!

D:                  Erwachsene Männer, aber eine Phantasie

                      wie Kleinkinder.

Aus dem Tagebuch des Jüngers Andreas

Waren heute wieder mit Jesus in Kapernaum. Im Hause von Josef in der Töpfergasse. Total überfüllt. Plötzlich wurde das Dach abgedeckt. Vier Männer ließen einen Gelähmten auf seiner Matte herunter, direkt vor Jesus. Wollten wohl, dass Jesus ihn heilt. War eine Mords-Aufregung. Aber Jesus blieb ganz ruhig. Sagte zu ihm nur: „Dir sind deine Sünden vergeben.“ Das hatte wohl niemand erwartet. Hörte, wie ein Pharisäer seinem Freund zuraunte: „Das ist ja leicht zu sagen. Kann ja niemand nachprüfen, ob es stimmt. Ich habe dir ja gesagt, der ist ein Großmaul. Hätte er ihn geheilt, aber das ist ja viel schwieriger.“ Jesus hat ihn angeschaut, als ob er alles verstanden hätte. Wollte gerade Jesus verteidigen, weil ich schon oft miterlebt habe, wie er Menschen gesund gemacht hatte. War nicht nötig. Jesus hat ihm gehörig eins ausgewischt. „Es ist für mich leichter zu sagen: Steh auf, nimm deine Matte und geh. Aber damit du siehst, dass mir es gegeben ist, Sünden zu vergeben“, und dann wandte er sich zu dem Gelähmten: „Steh auf, nimm deine Matte und geh.“

Und tatsächlich, der stand auf in ging weg. Bin richtig stolz auf Jesus und, dass ich zu ihm gehöre. Aber habe auch Angst, weil der Pharisäer zu den anderen gesagt hat, Jesus sei ein Gotteslästerer. Wenn der ihn verklagt, dann droht Jesus die Steinigung. Mal sehn, wie das weitergeht.

Bericht des Pharisäers Gideon an seine Vorgesetzten

Ehrenwerte Herren!

Folgendes Erlebnis von gestern möchte ich ihnen berichten:

Mir kam gestern zu Ohren, dass dieser Jesus aus Nazareth bei uns in Kapernaum wieder sein Unwesen treibt. Um mir einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, ging ich gestern in das Haus meines Onkels Josef, wo Jesus lehrte. Ich muss zugeben, eine stattliche Anzahl von Besuchern, es waren sogar etliche Besucherinnen unter ihnen, hatte sich versammelt.

Plötzlich wurde das Dach geöffnet und ein offensichtlich Gelähmter heruntergelassen, genau Jesus vor die Füße. Und stellt euch vor, was Jesus zu ihm sagte: „Dir sind deine Sünden vergeben.“ Welch eine Unverschämtheit. Hat nicht Rabbi Joel eindeutig gelehrt, dass nur Gott Sünden zu vergeben vermag?! Wer also so etwas sagt wie Jesus, kann nur ein Gotteslästerer sein. Und dann hat er mich vor allen Leuten bloßgestellt. Es würde ihm zustehen, Sünden zu vergeben, und zum Beweis dafür werde er den Mann heilen. Und der stand auch tatsächlich auf. Ich glaube, der war nie gelähmt; das war nur ein fauler Trick. Ich habe den hier in Kapernaum noch nie gesehen.

Das ist doch empörend, oder etwa nicht? Sie sollten so schnell wie möglich etwas unternehmen, zumal da dieser Jesus sich bei den Leuten einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut, was uns auf der anderen Seite nur schaden kann. Ich bitte um schnellst mögliche Antwort.

Ergebenst 

Ihr Gideon

Interview mit den 4 Freunden des Gelähmten

Int.:                Was hat Sie dazu bewogen, den Gelähmten zu

                      Jesus zu bringen?

1:                   Wir hörten, dass Jesus in die Stadt kommen soll.

                Da wir wussten, dass er heilen kann, dachten wir, dass es doch schön wäre, wenn unser Freund, der schon von Kindheit an gelähmt ist, wieder laufen könnte. Ich muss sagen, wir setzten große Hoffnungen auf Jesus, weil unser Freund in der letzten Zeit immer betrübter wurde und kaum noch Lebenswillen aufbrachte.

Int.:                Wie kamen Sie auf den absurden Gedanken, Ihren Freund durch das abgedeckte Dach herabzulassen?

2:                   Wir sahen die Menschenmenge in und um das Haus und hatten gar keine andere Wahl, um mit unserem Freud zu Jesus zu gelangen. Denn absolut niemand wollte uns Platz machen.

Int.:                Haben Sie wirklich gedacht, dass Jesus die Fähigkeit besitzt, Menschen zu heilen?

3:                   Also, ich muss zugeben, dass ich zuerst meine Zweifel hatte, ob das gelingen würde. Aber mein Vertrauen zu Jesus war schließlich größer. Er ist wirklich außergewöhnlich und faszinierend. Aber obwohl ich es mit eigenen Augen gesehen habe, was Jesus wirklich kann, ich kann es noch immer fast nicht glauben.

Int.:                Was für ein Gefühl hatten Sie, als Sie Jesus so ganz nahe waren? Welche Gedanken gingen Ihnen da so durch den Kopf?

4:                   Es war schon ein tolles Gefühl, ihm plötzlich so nahe zu sein, nachdem ich schon so viel von ihm gehört hatte. Als er ihm dann seine Sünden vergeben hat, war ich schon ein bisschen enttäuscht. Wir hatten ihn ja aus einem anderen Grund gebracht. Aber als er ihn dann doch geheilt hat, das war ein unbeschreibliches Glücksgefühl, das ich noch jetzt in mir spüre. Ich frage mich nur, weshalb Jesus das mit der Sündenvergebung so wichtig war. Vielleicht kann ich ihn das noch einmal fragen, wenn er wieder einmal hier ist.

Bericht aus dem Kapernaum Kurier

Jesus von N. bringt skeptische Menschenmenge zum Erstaunen.

Kapernaum (icp) In der letzten Zeit kam Jesus von N. immer wieder durch Wunderheilungen in die Schlagzeilen. Gestern stellte er sein Können erneut unter Beweis.

Bei seiner Predigt im Hause des J. in der T.-Gasse befanden sich unter anderen auch Pharisäer und Schriftgelehrte, bekanntermaßen Gegner der neuen Lehre Jesu, unter den Zuhörern. Wie unser Redakteur Joel Ben Iva bei seinen Nachforschungen vor Ort erfuhr, versuchten vier Kapernaumer Bürger ihren gelähmten Freund zu Jesus zu bringen. Da aufgrund der anwesenden Menschenmenge kein Durchkommen möglich war, kamen sie auf die verrückte Idee, das Dach zu demolieren und den Kranken durch das entstandene Loch herabzulassen und Jesus direkt vor die Füße zu legen. Jesu Äußerung, ihm sei seine Sünde vergeben, rief unter den anwesenden Anhängern und Gegnern Jesu eine heftige Diskussion hervor, im Verlauf derer Jesus als Gotteslästerer beschuldigt wurde. Allein der Tatsache, dass Jesus diesen Kranken dann sofort in wundersamer Weise geheilt hat, scheint es zu verdanken zu sein, dass diese brenzlige Situation nicht eskaliert ist. Unser Held des Tages: Jesus von N.!

Brief des Ari Ben Naphtali:

Shalom, Familie!

Ich habe Euch etwas ganz Tolles mitzuteilen. Vorgestern, als ich am Morgen aufwachte, dachte ich, es wäre ein normaler Tag, bis meine vier besten Freunde kamen. Sie erzählten mir, dass dieser bekannte Jesus wieder in der Stadt sei, und meinten, er könne mich vielleicht heilen. Ich wollte eigentlich nicht so richtig, aber sie hoben mich einfach auf meiner Matte hoch und trugen mich weg. Doch das Haus, in dem Jesus predigte, war so voll, dass wir nicht zur Türe hineinkamen. Da trugen sie mich auf das Dach und – ob ihr es glaubt oder nicht – sie deckten es teilweise ab, so dass sie mich durch die so entstandene Öffnung an einem Seil zu Jesus hinunterlassen konnten, direkt ihm vor die Füße. Jesus blickte mich an und sagte: „Mein Sohn, dir sind deine Sünden vergeben.“ Zuerst war ich ein wenig überrascht und dachte: Wie kommt der dazu, so etwas zu sagen? Was weiß er überhaupt von mir und meinem Leben?!

Aber dann wurde mir plötzlich deutlich: Der will mich nicht bloßstellen. Im Gegenteil: Er will mich freimachen von meinen Schuldgefühlen und von meinen Zweifeln an Gottes Liebe. Wie oft habe ich Gott verflucht meiner Krankheit wegen! Mit einem Schlag war das von mir genommen. Ich spürte in mir neuen Mut und neue Kraft zum Leben. Auch in der Menge entstand Unruhe. Ein paar Schriftgelehrten begannen, aufgeregt miteinander zu tuscheln. Aber als Jesus dann fragte, was leichter sei, Sünden zu vergeben oder zu heilen, da sagten sie nichts mehr. Ich hatte mittlerweile alles um mich herum vergessen, und als er mich aufforderte, aufzustehen und heimzugehen, da habe ich einfach seinem Wort vertraut und habe getan, was er mir gesagt hatte. Und tatsächlich: Ich kann gehen. Ihr könnt gar nicht glauben, wie glücklich ich bin. Sicher könnt Ihr verstehen, dass ich jetzt fest an Jesus glaube und an das, was er lehrt.

Aber was wäre ich gewesen ohne meine Freunde, oder besser ohne ihren Glauben an Jesus! Weil sie an ihn geglaubt haben, brachten sie mich zu ihm. Weil sie an ihn geglaubt haben, kam ich zum Glauben.

Ich grüße Euch voller Freude!

Shalom, Euer Ari

Bibeltext Lukas 5, Vers 17-25

Und es begab sich eines Tages, als er lehrte, dass auch Pharisäer und Schriftgelehrte dasaßen, die gekommen waren aus allen Orten in Galiläa und Judäa und aus Jerusalem. Und die Kraft des Herrn war mit ihm, dass er heilen konnte.
18 Und siehe, einige Männer brachten einen Menschen auf einem Bett; der war gelähmt. Und sie versuchten, ihn hineinzubringen und vor ihn zu legen.
19 Und weil sie wegen der Menge keinen Zugang fanden, ihn hineinzubringen, stiegen sie auf das Dach und ließen ihn durch die Ziegel hinunter mit dem Bett mitten unter sie vor Jesus.
20 Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.
21 Und die Schriftgelehrten und Pharisäer fingen an zu überlegen und sprachen: Wer ist der, dass er Gotteslästerungen redet? aWer kann Sünden vergeben als allein Gott?
22 Als aber Jesus ihre Gedanken merkte, antwortete er und sprach zu ihnen: Was denkt ihr in euren Herzen?
23 Was ist leichter, zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
24 aDamit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim!
25 Und sogleich stand er auf vor ihren Augen und nahm das Bett, auf dem er gelegen hatte, und ging heim und pries Gott.

Ansprache von Pfr. G. Metzger

Ohne Glaube läuft nichts!

Das, liebe Gemeinde, ist die Botschaft dieses Bibeltextes, egal, von welcher Seite aus wir ihn auch immer beleuchten mögen. Ohne den Glauben an diesen Gott, der uns in Jesus Christus ganz nahe gekommen ist, würde sich der Bericht des Lukas von der Heilung eines Gelähmten in nichts unterscheiden von einem der vielen Sensationsartikel in der Zeitung, die heute gelesen werden und morgen schon wieder vergessen sind. Ohne den Glauben wäre hier im wahrsten Sinne des Wortes nichts, aber auch gar nichts gelaufen, zu allerletzt nicht einmal der Gelähmte!

Da sind zunächst einmal seine vier Freunde. Was hatte sie dazu veranlasst, ihren kranken Freund zu Jesus zu schleifen? Wie kommen sie zu dieser wahnwitzigen Idee, ein Teil des Daches abzudecken, um ihr Ziel zu erreichen? Da gehört ja schon eine unverschämte Portion Penetranz dazu!

Fast unbemerkt heißt es dazu in unserem Bibeltext:

„Als Jesus ihren Glauben sah.“

Dass Jesus da überhaupt etwas unternommen hat, hing zunächst einmal gar nicht so sehr mit dem Gelähmten selbst zusammen als vielmehr mit dem Glauben seiner vier Freunde. Weil sie gehofft, und eben auch, weil sie darauf vertraut haben, dass Jesus ihm helfen könne, deshalb bringen sie ihn zu Jesus, ja legen sie ihn Jesus vor die Füße, und nur deshalb erfährt ihr kranker Freund letztlich Hilfe.

Ohne ihren Glauben wäre wirklich nichts gelaufen!

Wißt Ihr, was das bedeutet?

Dass wir durch die Bibel ermutigt werden dazu, Menschen, deren Schicksal wir aus irgendwelchen Gründen nicht zu ändern vermögen, und Situationen, die uns hilflos machen, genauso vor Jesus zu bringen, sie ihm gleichsam vor die Füße zu legen in der Hoffnung und im Vertrauen darauf, dass er sich dieser Menschen oder dieser Situationen annimmt und neue Wege eröffnet, wo wir schon längst keine mehr sehen.

Sie Jesus vor die Füße zu legen – was anderes geschieht eigentlich dann, wenn wir für andere beten und sie im Fürbittengebet der Liebe Gottes anvertrauen?! Wie wichtig wird da auf einmal unser Glaube für diese anderen Menschen, die vielleicht selbst gar nichts von Gott wissen, ja, die wir vielleicht sogar nicht einmal persönlich kennen, die wir aber dennoch der Fürsorge Gottes anvertrauen.

Ohne unseren Glauben würde da zumindest nichts laufen.

Und da ist der Gelähmte. Bis kurz vor Ende der Geschichte erfahren wir von ihm nichts anderes, außer, dass er gelähmt ist. Wir wissen nicht, ob ihm das so recht war, was seine Freunde für ihn unternommen haben; wir hören auch nicht, dass er Jesus darum bittet, ihn gesund zu machen; ja, wir wissen nicht einmal, ob er Jesus überhaupt zugetraut hat, dass er ihn heilen könne. Sein Glaube scheint in dieser Geschichte Nebensache zu sein bis, ja, bis zu der letzten Szene, als Jesus ihn auffordert:

„Steh auf, nimm dein Bett und geh heim!“

Denn jetzt kommt es darauf an: Steht er tatsächlich auf oder nicht? Vertraut er den Worten Jesu oder vertraut er ihnen nicht? Glaubt er Jesu Wort oder glaubt er ihm nicht?

Seine Freunde hatten für ihn getan, was in ihrer Macht stand. Sie haben ihn zu Jesus gebracht und ihn ihm vor die Füße gelegt.

Aber ohne seinen Glauben läuft da jetzt auch nichts!

Weil es keinen stellvertretenden Glauben gibt. Entweder er lässt sich darauf ein oder nicht. So einfach ist das! Traue ich ihm, seinem Wort oder traue ich ihm nicht. Diese Entscheidung kann mir, dir niemand abnehmen. (Und wenn Ihr am Sonntag Euch konfirmieren lasst, dann geht es genau um diese Entscheidung: Vertraust du ihm oder vertraust du ihm nicht?)

Auf jeden Fall: Ohne an Jesu Wort zu glauben, ihm zu vertrauen, hätte der Gelähmte nicht die geringste Anstrengung unternommen, um aufzustehen oder gar zu laufen; ohne ihm zu glauben, wäre er auf seiner Matte liegengeblieben.

Nur weil er ihm glaubte, vermochte Jesus sein Leben zu verändern. Und wo du an ihn glaubst, wird er auch dein Leben immer neu verändern, ganz gewiss!

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